„Jugend forscht“ – für Reinickendorf

Samuel Märkt – der SPD-Kandidat für das Abgeordnetenhaus „rund um den Tegeler See“
Im Wahlkreis 3 in Reinickendorf, d.h. Heiligensee, Konradshöhe, Tegelort und Teile von Tegel ist mit Samuel Märkt die jugendliche Frische eingezogen. Der promovierte Jurist ist seit 10 Jahren in Reinickendorf politisch aktiv. Begonnen hat es im Humboldt-Gymnasium als Schülersprecher, dann kam die Unterstützung der Kandidaten im Wahlkreis. Jetzt wird er von den „Machern“ aus Berlin unterstützt.
Zu den Schwerpunkten von Samuel Märkt zählen die Bildungspolitik und das Funktionieren des demokratischen Staates.

Samuel Märkt, Steffen Krach und Sven Meyer (v.l.)

Buntes Reinickendorf: Was bedeutet „die Stadt muss funktionieren“?
Samuel Märkt: Die Stadt, ihre Institutionen und ihre demokratischen Prozesse müssen funktionieren. Das ist die Voraussetzung dafür, dass Politik wirksam wird. Der öffentliche Raum muss einladend und für alle zugänglich sein, hier erleben wir Gemeinschaft, auf die die Gesellschaft aufbaut. Die Wirtschaft sichert durch Wertschöpfung, Wachstum und Wohlstand die Grundlage für die Verteilungsspielräume. Aber Politik muss solidarisch sein und gleiche Chancen auf ein gutes, selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Reinickendorfer Bürgermeisterkandidat Alexander Ewers und Samuel Märkt (v.l.)

Buntes Reinickendorf: Was gibt es in Reinickendorf zum Thema Bauen und Wohnen Neues?
Samuel Märkt: Das Kurt-Schumacher-Quartier ist ein zentraler Baustein, wenn es darum geht, die Wohnungsbauziele zu erreichen und das Angebot an bezahlbaren Wohnungen zu erhöhen. Die ganze Stadt diskutiert über die Zukunft des Tempelhofer Feldes und vergisst dabei, dass auch in Tegel weitere Wohneinheiten geschaffen werden können. Insbesondere , da die Genossenschaften bis heute nicht in die Planungen einbezogen wurden, obwohl die Genossenschaften neben den landeseigenen Wohnungsunternehmen die zentrale Säule des gemeinwohlorientierten Wohnungsbaus sind. Bereits 2022 hat das Bündnis junger Genossenschaften (BjG) die Konzeptstudie “Coop-City Tegel” vorgestellt. Danach könnten die Genossenschaften auf dem Schumacher-Quartier bereits jetzt 1.000 dauerhaft bezahlbare genossenschaftliche Mietwohnungen umsetzen, und damit einen wichtigen Beitrag zur sozial nachhaltigen Entwicklung des neuen Stadtteils leisten.

Samuel Märkt (3.v.r.) + Martin Hikel (4.v.r.) mit Aktivitäten zum Thema Müll

Buntes Reinickendorf: Sie stellten eine Sauberkeitsstrategie für Reinickendorf vor?
Samuel Märkt: Melden, entsorgen und verfolgen – das ist der Dreischritt, der die Sauberkeitsstrategie für die Stadtteile rund um den Tegeler See auszeichnet. Zunächst mit einer Verbesserung bei den Meldungen. Die Ordnungsamt-App soll so vereinfacht werden, dass der gemeldete Müll tatsächlich nach spätestens 14 Tagen beseitigt ist.
Auch illegalen Verursachern soll es an den Kragen gehen mit mindestens zwei Müllsheriffs im Bezirk. Es muss sich zeigen, ob der Staat in der Lage ist, seine Regeln durchzusetzen. Das Ziel muss eine saubere Stadt sein.

Samuel Märkt, Franziska Giffey und die unabhängige Optikerin Antje Fischer beim Wirtschaftsempfang (v.l.)

Buntes Reinickendorf: Zum Thema Wirtschaft gab es schon einige Aktivitäten!
Samuel Märkt: Mit Franziska Giffey wurde in einem Wirtschaftsempfang die aktuelle wirtschaftliche Lage rund um den Tegeler See diskutiert. Tegel gehört zu den schönsten Orten Berlin, aber der Einzelhandel gerate durch die digitale Konkurrenz und die steigenden Miet- und Strompreise unter Druck, was Lösungsansätze erfordert.
Die vom Bezirksamt finanzierte Standortanalyse und die Erfahrungen des Unternehmerstammtisches Tegel müssen gebündelt und schrittweise mit neuen Ideen  umgesetzt werden, wenn die von Frau Giffey angekündigten Gelder schnell beantragt werden. Zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Alt-Tegel benötige es mehr Stadtgrün, Sitzgelegenheiten und eine bessere Beleuchtung. Auch ein temporäres Riesenrad in den Sommermonaten könne ein Angebot für Familien sein, das der lokalen Wirtschaft zugutekäme. Dafür braucht es vom Bezirk allein eine Genehmigung an einen privaten Betreiber. Deshalb steht das Projekt auch nicht in finanzieller Konkurrenz zu den geplanten Maßnahmen, die schnellstens umgesetzt werden müssen.

Vielen Dank für das Gespräch.
www.spd-reinickendorf.de

 

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